…. die letzten Tage war es bei uns heiß – seeeehr heiß!

27. 7. 2013, 9:40 Uhr
Wetter: 30 Grad; wolkenlos, leichter Wind
Strecke: ca. 15 km || Fahrzeit:   ca. 45 Minuten
Schnitt: ca. 20  km/h || Max …

Heute war  an eine Trainingsrunde nicht zu denken – schon früh Morgens um 7.00 Uhr nährte sich das Thermometer schon den 30 Grad. Statt Radeln also exessives Baden und – bei etwa 36 Grad Mittagshitze – Liegen unter dem Sonnenschirm. Anders hätte man den Tag am Strand auch nicht überstanden.

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28. 7. 2013, 11:30 Uhr
Wetter: 28 Grad; wolkig, leichter Wind
Strecke:  47 km || Fahrzeit: 2:45  Std
Schnitt: 18  km/h || Max 39 km/h

Obwohl es heute noch heißer werden sollte, begann der Tag mit Regen und halbwegs humanen Temperaturen. Nach einem Blick auf die Wettervorhersage haben wir dann kurzerhand heute unsere Radtour entlang des „Kohle-Dampf-Licht“-Radweges um den Schladitzer See und den Werbeliner See in Angriff genommen – und sicherheitshalber neben der Karte eine selbstgemachte Erdbeergrütze und großzügige 2,5 Liter Wasser als Verpflegung eingepackt…

Die Fahrt in den Leipziger Norden hatte ich ja schon bei meiner letzten Tour ausgekundschaftet. Entsprechend verlief sie zügig und – aus Radfahrersicht – aufgrund der gut ausgebauten Radwege auch erfreulich sicher.
IMG_0002psSEHR KLEINZunächst sind wir um den Schladitzer See gefahren (siehe meinen letzten Beitrag), dann jedoch am Wolteritzer Badestrand rechts über den Parkplatz in Richtung Werbeliner See abgeboten. Natürlich nicht, ohne vorher am dortigen Freisitz mit zwei kühlen Flaschen isotonischem (alkoholfreien!)  Getränk eine Pause einzulegen 🙂 
Das nebenstehende Foto zeigt die atemberaubende Aussicht, wenn man auf dem unteren der beiden Radwege vom Süden aus am östlichen Seeufer Richtung Norden fährt. Obwohl noch deutlich zu erkennen ist, dass es sich bei dem See um einen ehemaligen Braunkohle-Tagebau handelt, finden sich am Ufer reichlich lauschige Plätzchen für eine kurze Rast und ein erfrischendes Bad. Das „Schmetterlings-Bild“ entstand übrigens bei einer solchen Gelegenheit. Die Wiese wurde von hunderten kleinen blauen Schmetterlingen bevölkert.

IMG_0004ps 400x300Das Foto zeigt den Blick auf den Werbeliner See von einem Rastplatz am Nord-Ufer, während wir uns bei einer Pause über die Grütze hergemacht haben. Die beiden bisher nebeneinander verlaufenden Radwege (einer Split einer Asphalt) vereeinen sich hier zu einem Asphaltweg.
Am Westufer grenzt der Weberliner See an den etwas kleineren Grabschützer See. Letzterer ist so neu, dass er auf den meisten Online-Karten nicht einmal verzeichnet ist.
IMG_0018ps 300x400Das nebstehende Foto zeigt den noch „jungen“ Grabschützer See, welcher mit einem  Natur-Lehrpfad umsäumt ist, der den Prozess der Re-Naturierung (… oder der Saturierung, wie ich lernen durfte) auf diversen Tafeln sehr anschaulich darstellt.
Die gesammte Gegend ist immer noch sehr geprägt von den umfangreichen Zerstörungen, die der Kohleabbau (der bis Ende der 90er Jahre lief) mit sich brachte. Andererseits es ist kaum zu glauben, in welch kurzer Zeit die Natur sich diese karge Mondlandschaft zurückgeholt hat.

IMG_0023ps 300x400Als Erinnerung an den alten Tagebaubetrieb wurde ein kleiner Technikpark geschaffen, den man sich unbedingt ansehen sollte. Allerdings ist der Weg zum Teil recht schmal, und ohne passende Karte verfährt man sich leicht. Als Highlight steht hier ein weithin sichtbares, 17 Meter hohes Schaufelrad, welches sich hier früher durch die Landschaft gefressen hat. Neben weiteren Exponaten gibt es auch eine Schautafel, welche wissenswertes über den Bergbau in der Region zu berichten weiß.

Inzwischen war es Nachmittag geworden, und auch unsere rechhaltigen Wasservorräte gehen zur Neige. Insofern waren wir froh um die unproblematische Rückfahrt, die wiederum über die „Kohle-Dampf-Licht-Radroute“ via Bidermeier-Strand (ausgeschildert), und dieselben Straßen, wie auf dem Hinweg verlief.

Letztlich kann ich in diesem Blog nur ein paar ausgewählte Bilder zeigen, von denen ich hoffe, dass sie ein wenig Appetit darauf machen, diese Tour nachzufahren. Ich empfehle aber sehr, eine Karte und eine Knipskiste mitzunehmen (…nicht nur das Smartphone), da die gesammte Strecke sehr viel spannende Motive bereithält, und das Wegenetz zum Teil doch recht verwirrend ist. Wir sind hier sicherlich nicht das letzte Mal unterwegs!

Einen gpx-Track der Tour werde ich bei Gelegenheit einstellen.

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