Archive for März, 2014


Nun ist er also da – der Frühling, und ich musste Heuschnupfenbedingt die letzten Tage pausieren – da ich einfach nicht genügend Luft zum Radeln bekommen habe. Die Anti-Histamin Pillen (…heißen die so?) brauchen ein paar Tage, ehe die Wirkung einsetzt.

Heute habe ich es glatt fertiggebracht meinen Schlüssel (…sammt Radschloss-Schlüssel) auf der Strasse zu verlieren. Wie es scheint hat ihn jemand gefunden, und wohl im Fundbüro abgegeben – aber für mich erstmal jede Menge Rennerei, um wieder in meine Wohnung zu kommen 😦

Ab morgen ist dann erstmal eine Woche URLAUB angesagt – ärgerlich, da ich die 200 Kilometer im März unbedingt voll machen wollte!

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16. 3. 2014, 9:00 Uhr
Wetter: 14 Grad; bedeckt, sehr stürmisch/böig
Strecke: 28 km || Fahrzeit: 1:10 Std
Schnitt: 23,9 km/h || Max 35 km/h
Tour: 8/14 || März.: 158 km || Insg.: 289 km

Heute hat die angekündigte Wetterverschlechterung inklusive Strumfront Leipzig erreicht. Eigentlich kein geeignetes Wetter fürs Radtraining, aber gerade zum Saison-Beginn finde ich es wichtig „hart“ zu bleiben, d.h. meinen Trainingsplan halbwegs beizubehalten – ansonten rettet man sich all zu leicht von einer Ausrede zur Nächsten, und kommt nie richtig in Schwung.

Also rauf aufs Rad!

Als Zugeständnis an das Wetter bin ich heute nur die kleine Runde um den Cospudener See gefahren, und habe mir wetterbedingt nur ein sehr gemäßigtes Tempo vorgenommen.

2014-03-16-007 klein
Das Wetter war wirklich sehr garstig – insbesondere auf dem hier gezeigten ungeschützten Ufer des Cospudener Sees haben mich die seitlich einfallenden Sturmböen teilweise so von der Straße gedrängt, dass ich tatsächlich nicht mehr als einen 25er Schnitt gewagt habe.

Fazit: Wahrlich keine schöne Runde, aber ich bin doch ein wenig stolz mich aufs Rad gesetzt zu haben 🙂

14. 3. 2014, 9:00 Uhr
Wetter: 7 Grad; sonnig,
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:21 Std
Schnitt: 25,5 km/h || Max 43 km/h
Tour: 8/14 || März.: 130 km || Insg.: 261 km

Frühlingsanfang
Heute bin ich am Schladitzer See – von Leipzig kommend – mal Links herum – also im Uhrzeigersinn – gefahren. Warum?

Am Westufer gibt es eine recht garstige Steigung, welche man nun erklimmen muss, statt einfach nur herunterzubrettern – und das leichte Gefälle am östlichen Ufer wird nun zu einer leichten Steigung. Eigentlich könnte man ja meinen, dass es egal ist, in welche Richtung man die Runde fährt, aber das Steigungsprofil – und nicht zuletzt der Ausblick – machen doch einen erheblichen Unterschied. Die Seerunde wird – im Uhrzeigersinn gefahren – also etwas anspruchsvoller.

Wie zu sehen ist, konnte ich den Frühlingsanfang doch noch einfangen. Die ersten Bäume stehen in voller Blüte während das Land noch trocken und kahl im Winterschlaf liegt. Die kommenden Tage wird es endlich etwas regnen – die Bauern wirds freuen!

Insgesammt wieder eine sehr schöne Runde, bei welcher ich gegen Ende immer besser in Fahrt gekommen bin (siehe Rundenaufzeichnung) – allerdings habe ich das dann auch den ganzen Tag gemerkt.

12. 3. 2014, 8:30 Uhr
Wetter: 7 Grad; sonnig, Windstill
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:23 Std
Schnitt: 25,2 km/h || Max 41 km/h
Tour: 8/14 || März.: 130 km || Insg.: 261 km

Als Einstieg für den seit längerem geplanten Wellness-Tag in einer örtlichen Saunalandschaft hatte ich mir wieder eine schöne Runde um den Schladitzer See vorgenommen: VOR dem Frühstück. Entsprechend langsam bin ich die Runde angegangen. Statt aufs Tempo zu drücken, habe ich also ganz Bewusst den sonnigen Morgen genossen und auf meine Atmung geachtet. Nach etwa einer halben Stunde – inzwischen längst am Schladitzer See angekommen – fing es dann an spürbar flüssiger zu laufen, und ich konnte einen guten 25er Schnitt halten.
Trotzdem ging es heute nicht so sehr um das Tempo sondern darum die ersten Knospen und Blüten zu bewundern. Leider hat mein Smartphone-Akku recht früh den Geist aufgegeben, so dass ich nur sehr wenig fotografieren konnte.
2014-03-12-004 klein Wie zu sehen ist, war die Aussicht auf den verträumt daliegenden Schladitzer See märchenhaft.

Nach dem anschließenden Frühstück ging es dann in die Sauna – und ich habe mir auf der Sonnenliege tatsächlich den ersten leichten Sonnenbrand geholt. Die Saunagänge und das Schwimmen haben mich dann doch mehr als üblich angestrengt, und am Abend war ich dan stehend KO.

Allgemein:
Wenn man mit dem Rad nicht nur mal schnell zum Bäcker fahren will, sondern regelmäßig eine oder mehrere Stunden unterwegs ist merkt man sehr schnell, dass „normale“ Straßenbekleidung zum Radfahren ungeeignet ist: Man ist komplett durchgeschwitzt, der Po fängt zu schmerzen an, man scheuert sich schnell die (ähmmm…) Innenschenkel auf, und die Klamotten selbst leiden oft auch.

–> Kurz und knapp: Ohne eine Minimalausstattung an Kleidern – für Sommer UND für Winter – hat man nich viel Spass auf dem Rad. Es muss ja nicht unbedingt die hauteng sitzende, schwarze Lycra-Bekleidung sein, auf welche viele Radler abzufahren scheinen – für den Anfang tun es auch die Standards aus dem Discounter oder aus dem Netz, die man sich witterungsbeding nach und nach zusammenkaufen kann. In der Praxis merkt man dann schnell, ob und an welcher Stelle sich Mehrausgaben lohnen.

TIPS:
Achtet auf eine halbwegs stimmige Farbauswahl der Kleidung – möglichst auch passend zum Rad.

– Wegen der Sicherheit an oberster Stelle stehen zunächst ein passender(!) Helm und passende Fahrradhandschuhe. Ich persönlich finde, dass auch eine Fahrradbrille dazugehört. (die Helmgröße ermittelt man, indem man den Kopfumfang in Höhe der Stirn misst; für die Handschuhgröße wird der Umfang der Handfläche oberhalb des Daumens gemessen.)

– Von speziellen Fahrradschuhen (mit Cleats) würde ich ersteinmal abraten. Normale, leichte Laufschuhe machen hier ebenfalls einen guten Job. Im Sommer und auf Radtouren bin ich oft sogar mit Sandalen unterwegs.

– Absolut notwendig ist Sport-Unterwäsche in kurz (Sommer) und lang (Winter). Baumwolle ist ungeeignet, da sie den Schweiß nicht transportiert, und man schnell zu frieren anfängt. Ich selbst habe neben Markenartikeln hier auch mit NoName-Sachen sehr gute Erfahrungen gemacht. Besonders, das die Unterwäsche öfters mal ersetzt werden muss.

– Fahrradhosen sind ein sehr komplexes Thema. Je nach Körperbau passt dem einen die Diskounterhose angegossen, während sie beim anderen scheuert. Achten sollte man etwa auf Flachnähte, und ein hochwertiges Sitzpolster. Generell ist unbestreitbar, dass die Qualität der verwendeten Stoffe sehr variiert – das merkt man sehr schnell, wenn man die Sachen das erste Mal trägt.

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Meine aktuellen Winter-Sportkleidung (bis 0 Grad):
– Kurze Funktionsunterwäsche (Slip/T-Shirt Puma)
– Lange Funktionsunterwäsche (noName)
– Lange Radlerhose – vorn mit Shield (NoName)
– Halstuch(!)
– Nierengurt (!)
– Langes dickeres Radlertrikot – ohne Shild (NoName)
– Ein Paar Sport-Socken (Zwei Paar wenn es kälter ist)
– Kurze Fahrradhandschuhe (geschlossen, wenn es sehr kalt/windig ist).

Gerade das Halstuch (welches man zur Not auch als Kaputze über den Kopf ziehen kann) hat sich als praktisch erwiesen. Wichtig ist es vor allem, dass der Oberkörper nicht auskühlt, und auch an den Beinen kein Kältegefühl entsteht –> Wenn einem beim Radeln nicht warm wird, hat man sich falsch angezogen!

. Die Klamotten sind ausnahmslos von Diskountern – auch wenn ich jedes Jahr aufs neue mit ein paar höherwertigeren Sachen von Gore liebäugel.

… to be continued!

9. 3. 2014, 9:00 Uhr
Wetter: 7 Grad; sonnig, wenig Wind
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:24 Std
Schnitt: 25,1 km/h || Max 41 km/h
Tour: 7/14 || März.: 96 km || Insg.: 227 km

Der Sonntag lockte in aller Früh mit wunderschön sonnigen Wetter, und die Familie lag noch friedlich schlummernd in den Federn – also rauf aufs Rad für eine sportliche Runde um den Schladitzer See.

… wenn auch leider ohne Frühstück.

Die Vorstellung, am Wochenende in aller Früh – wenn die Liebsten sich noch behaglich im Bettchen wälzen – ein wenig Sport zu machen hat mich schon immer fasziniert. Wenn man Heim kommt, ist man vollgetankt mit guter Laune und kann sich dann in aller Ruhe mit Brötchen und Kaffee an den Frühstückstisch setzen.
Gestern war das Wetter absolut zauberhaft mild, und ich habe in meinen Winterklamotten fast ein wenig geschwitzt. Die Rundenaufzeichnung ist leider unvollständig, da ich vergessen habe, den „Start“ Button zu drücken.
Anhand der Geschwindigkeiten kann man sehr schön sehen, wie mir nach einer halben Stunde der Dampf ausgegangen ist. Da hat sich dann doch das fehlende Frühstück bemerkbar gemacht.

Meinen sportlichen Vorsätzen treu bleibend – geht es ja nicht (nur…) um Geschwindigkeit und Fittness, sonder darum das Radeln bewusst zu genießen. Dafür kann man auch ruhig mal ein wenig vom Gas zu gehen und die Landschaft genießen. Das folgende Foto zeigt den morgendlichen Blick über den Schladitzer See
Blick auf den Schladitzer See

Ich habe es auf der Rückfahrt dann sogar glatt fertiggebracht falsch abzubiegen, und auf diese Weise ein kleine Extrarunde zu drehen – aber an so einem frühlingshaften Sonntagmorgen kann das schon mal passieren…

4. 3. 2014, 13:30 Uhr
Wetter: 5 Grad; wolkig
Strecke: 27 km || Fahrzeit: 1:03 Std
Schnitt: 25,8 km/h || Max 33 km/h
Tour: 6/14 || Insg.: 192 km

Nachdem gestern Mittag doch noch die Sonne herausgekommen ist, habe ich mich kurzerhand für meine kleine Hausrunde aufs Rad gesetzt: Einmal um den Cospudener See. 🙂

Ein ungewohntes Gefühl, zum einen, da ich die letzten Male ja Richtung Norden unterwegs war und zum anderen, da die Strecke seit sehr sehr langer Zeit mal wieder komplett trocken war. Zudem wurde das Wetter zur Mittagszeit direkt ein wenig dunstig-sonnig, mit einer fast märchenhaften Lichtstimmung, die auch auf folgendem Foto zu sehen ist.
Entlang der Elster Rad- und Wanderweg entlang des Elster-Staubeckens in Richtung Cospudener See

So richtig Spass bringt mir die Runde komischer Weise nicht, da ich den Asphalt-Teil aufgrund der hohen Verkehrsdichte nach wie vor als sehr anstrengend empfinde. Das ist bei meiner Runde um den Schladitzer See anders – zwar hat man es auch dort mit recht viel Asphalt zu tun, aber es gibt fast die ganze Zeit einen sehr gut ausgebauten Fahrrad-Weg, der ein entspanntes Fahren möglich macht. Überrascht hat mich auch der relativ hohe Schnitt. Vielleicht liegt es daran, dass ich erst so spät unterwegs war, und mein Blut entsprechend mit Nährstoffen gesättigt war.

Da ich es bisher immer vergessen habe:
Hier die Zusammenstellung meine Winter-Sportkleidung (bis 0 Grad):
– Kurze Funktionsunterwäsche (Slip/T-Shirt Puma)
– Lange Funktionsunterwäsche
– Lange Radlerhose mit (Shield)
– Halstuch(!)
– Nierengurt (!)
– Langes Radlertrikot (ohne Shild)
– Ein Paar Frotte-Socken (Zwei Paar wenn es kälter ist)
– Kurze Fahrradhandschuhe (geschlossen, wenn es sehr kalt/windig ist).

Gerade das Halstuch (welches man zur Not auch als Kaputze über den Kopf ziehen kann) hat sich als praktisch erwiesen. Wichtig ist, vor allem am Oberkörper nicht auszukühlen. Die Klamotten sind alle von verschiedenen Diskountern – auch wenn ich jedes Jahr aufs neue mit ein paar höherwertigeren Sachen von Gore liebäugel..

1. 3. 2014, 9:30 Uhr
Wetter: 5 Grad; sonnig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:24 Std
Schnitt: 24,8 km/h || Max 38 km/h
Tour: 5/14 || Insg.: 166 km

… im zurückliegenden Monat ist viel passiert, und ich war ich viel unterwegs. Wie befürchtet bin ich daher leider kaum zum radeln gekommen. Immerhin hat sich die Reise gesundeitlich gelohnt, da ich die Ursache meiner seit einem Jahr währenden sehr unangenehmen Magen/Darm Probleme finden und beseitigen konnte. Eine simple Laktose-Intoleranz, welche sich mit einer Ernährungsumstellung umgehen lässt.
So machte am Wochenende das Radeln doppelt Spass – denn das Wetter hat sich entschieden, den Frühling ins Land zu lassen, und ich selbst fühlte mich topfit. Zum meteorologischen Frühlingsanfang hatte ich somit das Gefühl, die erste echte Frühlingsfahrt zu machen – die Sonne lachte mir ins Gesicht, Frühblüher zierten den Wegesrand und es war ein angenehmer und windstiller Morgen.

Da die Kamera meines Smartphones zur Zeit nicht startet, konnte ich dieses Mal leider kein Foto machen – stattdessen ein Link zu dem von mir aufgezeichneten Rundkurs 🙂

Bin stolz wie Bolle, dass ich es endlich geschaft habe, hier mal einen externen Link einzufügen B-)