Archive for April, 2014


26. 4. 2014, 10:30 Uhr
Wetter: 20 Grad; sonnig / kaum wind
Strecke: 51 km || Fahrzeit: 2:40 Std
Schnitt: 19,5 km/h || Max 40 km/h
Tour: 20/2014 || April: (444) 472 km || Insg.: (734) 796 km

Eigentlich wollte meine Tochter sich lediglich auf einer kleinen gemütlichen Radtour den in voller Blüte stehenden Raps anschauen. Und obwohl ich gestern ja schon eine große Runde gedreht habe, bin ich mit Ihr dann zum- und um den Schladitzer See gefahren…
Die Vormittagsrunde entwickelte sich – auch wetterbedingt – dann so schön, dass meine Kleine keine Lust hatte, „so schnell“ (… immerhin waren wir schon eine knappe Stunde unterwegs) wieder nach Haus zu fahren, und so haben wir dann kurz entschlossen noch einen längeren Schlenker um den Werbeliner See gemacht (siehe Rundenaufzeichnung). Die Idee dazu hatte ich schon länger, um auf diese Weise meine Trainingstour von 30 auf etwa 50 Kilometer zu verlängern. Das Vorhaben ist auf ganzer Linie geglückt, und wir hatten bei allerschönstem Frühlingswetter eine herrlichen Samstagvormittag – was braucht es mehr zum Vaterglück?

… irgendwo muss ich beim Zusammenzählen der Kilometer einen Fehler gemacht haben – denn in meiner Trainingsstatistik werden für den recht beeindruckende April 472 Kilometer angezeigt.

25. 4. 2014, 9:45 Uhr
Wetter: 16 Grad; sonnig / windig
Strecke: 52 km || Fahrzeit: 2:13 Std
Schnitt: 24,0 km/h || Max 40 km/h
Tour: 19/2014 || April: 393 km || Insg.: 683 km

Lange geplant – und heute endlich umgesetzt: Eine Tour um die vier im Norden von Leipzig liegenden Seen. die Radtour bietet sich insofern an, da die Seen dicht beieinander liegen – schließlich handelt es sich, wie fast bei allen Seen im näheren und weiteren Umfeld von Leipzig um geflutete Braunkohle-Tagebau-Gruben (siehe Rundenaufzeichnung).
Der Wettergott meinte es gut, und der angekündigte Nebel verzog sich schon sehr früh, so dass ich bei bestem Wetter starten konnte. Zunächst ging es Vorbei an den inzwischen in pracht-voller Blüte stehenden RapsfeldernaRapsfeld
… weiter zum – inzwischen recht vertrauten – Schladitzer See, welche sich ebenfalls von seiner schönsten (weil sonnenbeschienenen) Seite zeigte. Das Foto blickt vom Biedermeier-Strand in Richtung Norden.aSchladitzer See
Die Routenführung leitete mich souverän über sehr gut befahrbare Straßen weiter zum zweiten See, den Werbeliner See, der sich – wie schon der Schladitzer See auf einer traumhaft asphaltierten Piste und atemraubender Sicht umrunden lässt. HIer zunächst die Nordseite des Sees.aWerbeliner See 1
Das folgende Foto entstand etwas später, auf der Westseite des Werbeliner Sees. Es zeigt wie die alten Abraumhalden der Braunkohle-Förderung sich zu einer Insellandschaft gewandelt haben.aWerbeliner See 2
Ein wenig später gesellt sich zum Werbeliner See der Grabschützer See. Beide Ufer sind auf den nächsten Kilometer nur knapp hundert Meter voneinander getrennt. Da hier zwei(!) Fahrradwege parallel zueinander verlaufen, kann man sich entscheiden, an welchem Ufer man entlang fahren will.aGrabschuetzer See
Am südlichen Ufer der beider Seen schließt sich direkt der kleinste der drei Seen an – der Zwochauer See, welcher in der Umgebung ob seines hübschen Strandes ein beliebtes Badeziel ist.aZwochauer See
Von hier aus geht es über das Örtchen Zwochau auf der S1 in Richtung Radefeld – diser Teil der Tour ist noch verbesserungswürdig, da ein Großteil der S1 nicht über einen Radweg verfügt. Auf der Radefelder Straße (S8) wird es dann wieder besser, und nach dem Überqueren der Autobahn A14 geht es weiter zum letzten Tourhighlight in Lützschena. Vorbei an der Schloßkirche überquere ich die Weisse Elster, und mache im Schloßpark eine kurze Rast am märchenhaften Tempel der DianaaLuetzschena - Tempel der Diana
Von hier aus geht es dann vorbei an der sehr informativ und einladend gestalteten Auwaldstation in Richtung Elster-Radweg, und zurück nach Hause.

24. 4. 2014, 16:30 Uhr
Wetter: 16 Grad; sonnig / windig
Strecke:25 km || Fahrzeit: 1:08 Std
Schnitt: 21,9 km/h || Max 36 km/h
Tour: 18/2014 || April: 341 km || Insg.: 630  km

Nachdem ich an den Feiertagen ein wenig an meinem Smartie herumgedoktort habe, bin ich heute eine „geführte“ Route  gefahren: Also via Garmins frei verfügbarer Basecamp-Software habe ich mir eine Runde entlang der Elster zusammengestellt, und bin die dann – mit mehr oder weniger hilfreichen Richtungs-Kommentaren durch die Software – abgefahren.

Sehr lustig, da ich zum Teil über neue, und sehr versteckt liegende Wege geführt wurde. Ein Teil des Rad-Weges war von den örtlichen Bauern „untergepflügt“ worden, so dass es sogar eine kleine Cross-Passage gab. Wieder mal so eine Situation wo ich über meine Federgabel sehr froh war. Auch wenn die Kommentare teilweise genervt haben, werde ich demnächst sicher mal eine längere Route probieren…

21. 4. 2014, 12:00 Uhr
Wetter: 16 Grad; sonnig / sehr windig
Strecke:28 km || Fahrzeit: ?? Std
Schnitt: ?? km/h || Max ?? km/h
Tour: 18/2014 || April: 344 km || Insg.: 633 km

Nach den reichlichen Osterschlemmereien lud das sonnige Wetter zu einer gemütlichen Osterrunde, um wieder etwas Platz für die heute Abend anstehenden (selbstgemachten…) Nudeln mit Pesto zu schaffen. Also ging es mit Frau und Kind einmal um den Cospudener See, um – so der Plan – ein wenig die Sonne zu genießen.
Das Wetter war sehr windig, und die Sonne verschwand mehr und mehr hinter bedrohlich wirkenden Wolkenwänden – trotzdem haben wir uns ein halbes Stündchen in warmen Badesand kuscheln können2014-04-21-001ff klein
Die ebenfalls eingepackten Badesachen haben wir dann aber doch lieber in der Fahrradtasche gelassen, und uns stattdessen lieber an etwas heißem Tee erfreut…

19. 4. 2014, 11:30 Uhr
Wetter: 11 Grad; sonnig / windig
Strecke:34 km || Fahrzeit: 1:22 Std
Schnitt: 25,5 km/h || Max 43 km/h
Tour: 17/2014 || April: 316 km || Insg.: 605  km

Nachdem ich auf einer Geburtstagsfeier am Karl-Freitag doch mehr Weißwein als üblich trank, hatte ich gestern früh doch ziemlich schwere Beine, und wirklich so gar keine Lust aufs Rad zu steigen. Doch so langsam setzt sich die Gewohnheit durch, und nach dem Frühstück saß ich auf dem Rad, um meine zwei Runden pro Woche voll zu bekommen 🙂

Auf dem Speiseplan stand – wieder einmal – der Schladitzer See und das Trittfrequenz-Training, dass ich zuvor ja vernachlässigt hatte. Zunächst hatte ich wirklich große Probleme auf Touren zu kommen, und habe mich stattdessen auf das Trittfrequenz-Training konzentiert. Erst nach einer guten halben Stunde, bin ich etwas besser in Tritt gekommen (siehe Rundenaufzeichnung).  Leider wieder keine Fotos, da die Kamera in meinem Smartie immer noch streikt.

Zum Thema Trittfrequenz-Training: Die Trittfequenz gibt an, wie oft die Pedal-Kurbeln  pro Minute gedreht werden. Die meisten Radler fahren mit einer viel zu geringen Trittfrequenz (von unter 60; d.h. 60 komplette Pedal-Drehungen pro Minute). Als grobe Messung meiner Trittfrequenz zähle ich die kompletten Drehungen, welche ich innerhalb von 10 Sekunden schaffe, und multipliziere dann mit sechs  (… man hat ja sonst nichts auf dem Rad zu tun).  Um ein Gefühl für die (individuell besten?) Frequenzen zu bekommen, versuche ich bestimmte Frequenzen (60er / 80er / 100er) konstant für fünf Minuten zu halten, und dabei mit meiner Atmung zu synchronisieren.

Gerade die höheren Trittfrequenzen erfordern dabei einige Geduld und Übung um einen runden harmonischen – d.h. effizienten – Bewegungsablauf hinzubekommen.

Man merkt dann sehr schnell, mit welchen Frequenzen man am besten zurecht kommt.

17. 4. 2014, 8:30 Uhr
Wetter: 8 Grad; sonnig / windig
Strecke:34 km || Fahrzeit: 1:21 Std
Schnitt: 25,8 km/h || Max 41 km/h
Tour: 16/2014 || April: 282 km || Insg.: 571  km

Arbeitsbedingt habe ich mich gestern dann doch nicht – wie eigentlich geplant – aufs Rad setzten können. Der Verzicht fiel nicht all zu schwer, da auch das Wetter sehr unangenehm war. Heute war dann ein lockeres Ründchen um den Schladitzer See absolute Pflicht, um nicht wieder aus dem Rythmus zu kommen – und ich hoffe, über die anstehenden Ostertage noch ein weiteres Mal aufs Rad steigen zu können.

Seit einiger Zeit nehme ich mir für die Touren immer konkrete Trainingsziele vor. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf diese Weise die Runden interessanter werden. Klassisch unterscheidet ich zwischen „Grundausdauer“ und „Speed“. Aber das ist auf Dauer etwas wenig. Weitere Ziele sind etwa „runder Tritt“, „Trittfrequenz (-Wechse)“ oder auch „Haltung (Rückenspannung)“.

Für heute hatte ich eher gemäßigtes Tempo bei erhöhter Trittfrequenz geplant, da ich den Eindruck habe in letzter Zeit „langsamer“ zu treten.

Unterwegs war es wieder einmal sehr Abwechselungsreich:  Zunächst hat mich ein Autofahrer beim Einfahren auf die Tankstelle so geschnitten, dass ich einen Unfall nur per Vollbremsung (… von Tempo 30+ auf Null) vermeiden konnte, dann hatte ich das seltene Glück zwei Rennradler vor mir zu haben, zu denen ich aber – trotz Tempo 35 km – nicht aufschließen konnte. Die „Rechnung“ habe ich dann auf dem Rückweg mit einer längeren Rollphase zahlen müssen.

…Mein Trainingsziel habe dabei zwar ein wenig aus den Augen verloren, aber die Runde hat doch großen Spass gemacht.

Letztes Weihnachten hatte ich meiner Tocher versprochen, beim Aufbau Ihres geliebten – aber leider doch arg in die Jahre gekommenen – Fahrrads der Marke Raleigh zu helfen. Sie fährt das Rad nun seit etwa 12 Jahren, ohne dass großartig etwas daran gemacht wurde, und entsprechend lang war die Mängelliste.

Alt oder Neu?
Ursprünglich hatte ich nach einer Durchsicht der vielen vielen Mängel zu einem neuen oder gutem Gebraucht-Rad Rad geraten, bin rückblickend aber sehr froh, dass meine Tochter auf eine Reparatur bestanden hat – und wir uns gemeinsam an die Generalüberholung gemacht haben. Letztlich sind es ja solch gemeinsame Momente, an die man sich später einmal gern zurückerinnert.
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Wie man sieht, war die Aktion ein voller Erfolg – in doppelter Hinsicht: Denn das gemeinsame Schrauben war ebenfalls sehr schön 🙂

Nach und nach werde ich ein wenig zu den einzelnen Arbeitsschritten schreiben…
Folgendes wurde ersetzt bzw. überholt

– Schalt-/Bremshebel und Schalt-Züge:

– Bremsen (Klötze, Brems-Züge):

– Schaltwerk und Ausrichtung des Schaltauges:

– Kette und Kasette:

– Kurbelgarnitur:

– Tretlager:

– Vorder- / Hinterradfelge (Nabenlager / Freilauf Hinterrad):

– Schutzblech:

 

Kosten – etwa 150 Euro. Dabei wurden allerdings viele Teile gebraucht erworben.

13. 4. 2014, 11:00 Uhr
Wetter: 13 Grad; wolkig / windig
Strecke:47 km || Fahrzeit: 2:56 Std
Schnitt: 16,3 km/h || Max 28 km/h
Tour: 15/2014 || April: 248 km || Insg.: 537 km

Das doch recht brauchbare Sonntagswetter haben meine Liebste und ich für eine erste Sonntagsrunde per Rad genutzt. Das „Einrollen“ ist immer ein wenig kritisch, da man sich ja radmäßig ersteinmal wieder aneinander gewöhnen muss. Ich muss „ein wenig“ runter vom Gas, und meine Liebste muss sich erstmal an die doch etwas längere Strecke gewöhnen (siehe Rundenaufzeichnung).
Es ging – erstmals seit längerer Zeit – wieder einmal via Cospudener See um den Zwenkauer See. Es ist immer wieder spannen zu sehen, wie sich die Landschaft durch den langsam voll laufenden Braunkohle-Tagebau verändert. Inzwischen ist sogar der asphaltierte Radweg, rund um den Zwenkauer See ein gutes Stück gewachsen. und bietet zum Teil tropisch anmutende AusblickeIMG_0271klein
Am Zulauf der weißen Elster (im Süden der Tour) haben wir im Sonnenschein eine kleine Rast eingelegt, und uns mit heißen Tee am Ausblick (Foto) erfreut. Den Rest der Strecke haben wir dann ohne größere Unterbrechungen absolviert – eine geplante zweite Rast haben wir uns aufgrund des schlechter werdenden Wetters zugunsten einer schnelleren Heimfahrt gespart.

Samstagrunde

12. 4. 2014, 14:00 Uhr
Wetter: 13 Grad; diesig / kaum wind
Strecke:34 km || Fahrzeit: 1:20 Std
Schnitt: 26,2 km/h || Max 41 km/h
Tour: 14/2014 || April: 201 km || Insg.: 490 km

Hurra, das erste Mal in diesem Jahr die 200 Km pro Monat geknackt – und der Monat ist noch jung, so dass ich noch einiges für Februar und März nachholen kann…
Wenn ich von 200 km pro Monat ausgehe, sollte ich theoretisch Ende April schließlich schon bei 800 km stehen. Aber der Gedanke würde mich jetzt doch zu sehr deprimieren, so dass ich lieber ein wenig zur heutigen Tour schreibe 🙂
Da mein Smartie zur Zeit rumspinnt, habe ich leider wieder einmal keine komplette Rundenaufzeichnung machen können – aber man sieht, dass ich gegen Ende immer schneller wurde (siehe Rundenaufzeichnung).
Immerhin war ich schlau genug, meine alte Digitalkamera einzupacken, und ein paar Bilder von dem herrlich blühenden Raps zu machen…IMG_0269ffklein

Am Speed zeigt sich mal wieder, dass ich tendenziell ein wenig fixer unterwegs bin, wenn ich erst gegen Mittag losfahre. Auch heute sollte es eher eine gemütliche Runde werden, d.h. ich habe nicht sonderlich auf die Tube gedrückt. Allerdings hatte ich nach hinten raus noch recht gute Beine, so dass ich den Schnitt nochmal hochziehen konnte.

Aprilwetter

9. 4. 2014, 10:10 Uhr
Wetter: 12 Grad; wolkig / stürmisch
Strecke:34 km || Fahrzeit: 1:26 Std
Schnitt: 24,3 km/h || Max 39 km/h
Tour: 13/2014 || April: 167 km || Insg.: 456 km

Wieder einmal vier Tage seit meiner letzten Runde. Die Pause scheint jedoch länger als sie war, denn Montags ist ja immer Schwimmen angesagt – und ein wenig zögere ich noch, mich dann vormittags auf Rad zu setzten. Heute hatte ich definitiv keine Lust, irgendwie tat mir heute morgen alles weh, uund auch das stürmische April-Wetter konnte man nicht gerade als verlockend bezeichnen.
… aber ich bin dann doch gefahren. DAS sind dann immer die wahren – die wirklich großen – Siege über den inneren Schweinehund 🙂
Aufgrund des sehr starken und böigen Windes bin ich die Runde sehr ruhig angegangen, und habe mich nicht unter Druck gesetzt. Allein schon der Fakt, dass ich mich doch aufs Rad gesetzt habe hat mich gefreut. Richtig ins Rollen bin ich dann auch erst nach reichlich 30 Minuten gekommen.

Klamotten: Aufgrund des starken recht kühlen Windes habe ich unter mein dickes Flies und dem T-Shirt noch ein langärmliges Funktionsshirt angezogen. Zum Schutz der Arme sicher die richtige Entscheidung, am Körper habe dann aber doch etwas geschwitzt.