Archive for Juli, 2014


Ausgebremst

26 + 27. 7. 2014, 12:30 Uhr
Wetter: 28 Grad; sonnig und schwül
Strecke: 50 km || Fahrzeit: — Std
Schnitt: — km/h || Max — km/h
Juni: 2/50 km || 2014: 30/1148 km

Mein immer noch dickes Knie hat weitere Fahrten im Juli verhindert – das Tanz und Folk-Festival in Rudolstadt hat ihm den Rest gegeben! Ich habe es die letzten Tage geschohnt, um die Schwellung heraus zu bekommen, leider bisher nur mit mäßigem Erfolg. Ärgerlich auch deswegen, da nun auch unsere jährliche Radtour (diesmal Entlang von Oder und Neisse) in Gefahr gerät.
Am Wochenende habe ich trotz der Schwellung zwei kleine und sehr ruhige Runden gedreht um zu schauen, wie das Knie auf die Bewegung reagiert. Unter dem Strich ist es immerhin nicht schlimmer geworden – aber ich habe schon auch gemerkt, dass ich recht lange nicht auf dem Sattel gesessen habe. Nicht nur an der Kondition, sondern auch an meinem Popo 🙂

Mal sehen, was die nächsten Tage bringen – denn ich werde wohl ein paar weitere Einheiten absolvieren, um für die Radtour wieder in Form zu kommen.

28. 6. 2014, 12:30 Uhr
Wetter: 20 Grad; bedeckt, windig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:18 Std
Schnitt: 26,7 km/h || Max 43 km/h
Juni: 5/170 km || 2014: 28/1098 km

Zum Monatsabschluss nochmal eine zügige Trainingsrunde. Trotz der recht grauen und windigen Wetters waren einige Radler unterwegs. Da gleich zu Begin meiner Runde um den See ein Rennradler mit gutem Tempo vor mir vor, wurde es eine recht schnelle Fahrt (siehe Rundenaufzeichnung). Erfolgserlebnis: Trotz meines 19Kg-Rades konnte ich dem Rennradler auch an der langen Steigung am westlichen See-Ufer halbwegs folgen, und das Knie hat die Belastung auch recht gut weg gesteckt.
Fazit Juhni: Insgesammt hat es trotz gutem Wetter mal wieder nicht mit den 6 Fahrten bzw. 200 KM geklappt.

14. 6. 2014, 10:30 Uhr
Wetter: 20 Grad; Sonnig, windig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:17 Std
Schnitt: 26,7 km/h || Max 43 km/h
Juni: 3/102 km || 2014: 26/1030 km

Letzte Woche (am 14. 6) dann doch mal eine recht scharf gefahrene Runde. Grund: Ein eifriger Mountain-Biker und natürlich mein Ehrgeiz mich nicht so einfach von einem Jungspund zersägen zu lassen 😉
… letztlich natürlich ein ungleicher Wettbewerb: Teures Downhill Poser-Bike gegen gut eingestellten Tourer. Der MTBler war wohl überrascht, dass ich ihn am Anfang einer Steigung trotz hoher Geschwindigkeit so easy vernascht habe, und hat postwendend gekonntert. Am Scheitelpunkt kam er dann zwar vor mir an, musste mich mangels Kraft aber passieren lassen. Auf der folgenden Strecke konnte er sich, trotz meines recht hohen 30er Schnitts, wieder heranarbeiten und sich sogar kurzzeitig vor mich setzen, ohne jedoch weg zu kommen.
Diese sehr typische Rennsituation nenne ich Hasenjagd: Der Führende fährt im Wind (muss also mehr Kraft aufwenden), ist gestresst, da er den Hintermann ständig im Blick behalten muss und Druck empfindet, dass aktuelle (vielleicht sogar zu hohe?) Tempo zumindest aufrecht zu erhalten. Wenn ich beim Training auf andere Radler auffahre, ziehe ich grundsätzlich nur dann vorbei, wenn mein dauerhaft fahrbarer Schnitt deutlich höher ist!
Das Kräftemessen fand das typisches Ende: Nach ein paar Kilometern fuhr der MTB-Fahrer dann (obwohl führend) links raus, um mich passieren zu lassen. Ich habe den Rest der Runde weiter gedrückt, da ich mich recht gut gefühlt habe – und musste dann den Rest der Woche mit einem dicken Knie pausieren…

22. 6. 2014, 11:00 Uhr
Wetter: 20 Grad; wolkig, sehr windig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:21 Std
Schnitt: 25,7 km/h || Max 39 km/h
Juni: 4/136 km || 2014: 27/1064 km

Erst heute (22. 6) bin ich wieder aufs Rad gestiegen: Skeptisch wegen des Knies habe ich lediglich eine lockere Runde gedreht.