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25. 2. 2015, 12:00 Uhr
Wetter: 6 Grad; wolkig, windig
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:26 Std.
Schnitt: 24,4 km/h || Max 40 km/h
Februar: 2/67 km || 2015: 2/67 km
Gesamt: 4679 km

Meine zweite Februar-Runde Begann mühsam. Die ersten 20 Minuten habe ich mich echt schwer getan, und – wieder einmal – ernsthaft über eine Verkürzung nachgedacht. Besonders die Kälte hat mir dabei zu schaffen gemacht, denn anders als Gestern hatte ich den Wind hauptsächlich zum Beginn der Runde. Nach etwa einer halben Stunde wurde es dann besser, und auch der übliche Hänger nach ca. 40 Minuten fiel nicht so hart aus – wohl auch, da ich auf der Rückrunde etwas günstigeren Wind hatte. Belohnt wurde ich mit einem sehr hübschen Blick über den See.
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KLAMOTTEN: Da ich schon Gestern Probleme mit der Kälte hatte, habe ich mir diesmal zwei paar Strümpfe angezogen, eine lange Thermo-Unterhose war nicht notwendig – lediglich an den Armen und der Brust habe ich – Trotz langem Thermo-Unterhemd – etwas gefroren. Eine richtig gute Idee war es, mir die Ski-Maske, welche ich normalerweise nur als Schal trage, auch über den Kopf zu ziehen.

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21. 2. 2015, 13:00 Uhr
Wetter: 6 Grad; wolkig, sehr windig
Strecke: 32 km || Fahrzeit: 1:27 Std.
Schnitt: 21,3 km/h || Max 41 km/h
Februar: 1/32 km || 2015: 1/32 km
Gesamt: 4644 km

Nach monatelanger Abstinenz heute also endlich als Trainingsauftakt eine Fahrt um den Schladizer See. Die Sonne lockte, und nach doch recht umfangreichen Reparaturen (Bremsen, neues Licht) war das Rad endlich wieder einsatzbereit.
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Wie zu sehen ist, war es am See dann doch sehr windig. Trotzdem: Ein überraschend guter Start, aber wie erwartet nach ca. 40 Minuten ein ziemlicher gemeiner Leistungseinbruch. Der heftige Wind hat mir zusätzlich zu schaffen gemacht, so dass ich dann nur noch nach Hause rollen konnte.

Ja ich war blogging-faul!
Inzwischen neigt sich auch der Februar seinem Ende, und mein letzter Eintrag stammt vom letzten August.
Natürlich bin ich seitdem auch meine Touren gefahren, habe zum Geburtstag eine (gebrauchte) Gazelle als „neues“ Stadtrad geschenkt bekommen und habe viel an den Rädern herum geschraubt. Alles Dinge, die den einen oder anderen Beitrag wert gewesen wären – und viel zu viel, um das alles hier nachzutragen.

Rückblickend bleibt festzuhalten, dass ich 2014 meine 2000 Kilometer gefahren bin – sogar etwas mehr, und wieder eine ganze Menge über die Widrigkeiten des Radeln und letztlich auch über mich selbst und meine Grenzen gelernt habe.

Was – so könnte man fragen – lässt sich nach nach gut 40 Jahren stetigen Radfahren noch über das Radeln lernen?
Dabei geht es natürlich nicht mehr so sehr um technische Aspekte, oder die für viele zentrale Frage nach dem „richtigen“ Fahrrad.
Wirklich neu ist es für mich, das Radeln wieder ganz bewusst als Sport zu betreiben. Wie viele Andere war das Rad bisher eher Gebrauchsgegenstand, und meine Kilometer sind durch die täglichen Fahrten zur Arbeit zusammen gekommen. Bewusste Trainingsfahrten gab es hauptsächlich am Wochenende.

Natürlich nutze ich das Rad auch jetzt zum Einkaufen, oder um Freunde zu Besuchen. Die Arbeitsfahrten – und damit der Hauptkilometer-Lieferant – sind nach meinen Umzug weggefallen. Es hat dann einige Zeit gedauert, bis mich das bewusst gestört hat – und noch ein wenig länger, bis ich mir ein gutes Fahrrad zugelegt habe.
Focus - Posingfoto

Wie in meinen daily-soap’s nachzulesen, heißt Training nicht, sich einfach zwei Mal die Woche aufs Rad zu setzen und seine Runden zu drehen – nun, zumindest nicht für mich…
Zunächst habe ich mich natürlich über die Fortschritte in Kilometerleistung und Geschwindigkeit gefreut, aber mit fast Fünfzig(!) und zwei kaputten Kniegelenken stand ich dem vielbeschworenen „Schneller – Höher – Weiter“ schon recht früh skeptisch gegenüber.
Ich begann mich zu fragen, ob es nicht mehr geben kann, als die Jagd nach neuen Bestzeiten und optimierten Trainingsplänen. Schlimmer noch: die Anfangs schöne Trainingsstrecke (Cospudener See) begann mich zu langweilen, und die Jagd nach neuen Geschwindigkeitsrekorden verführte zu gefährlicher Fahrweise.

Eine neue Motivation – oder beeindruckender formuliert: eine neue Trainingsphilosophie – musste her!
Inzwischen fahre ich nicht mehr (nur) auf Tempo. Ich mache bewusst kleine Pausen, um ein Foto zu machen, entdecke neue Trainings-Strecken und genieße dabei den Ausblick.

Schauen wir, wohin mein Fahrrad mich 2015 trägt!

28. 8. 2014, 8:00 Uhr
Wetter: 14 Grad; sonnig
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:24 Std
Schnitt: 25,0 km/h || Max 37 km/h
August: 15/494 km || 2014: 48/1706 km

Erste Runde nach der Radtour – trotz des schönen Wetters merkt man, dass der Sommer sich dem Ende neigt. Nach dem eher beschaulichen Radwandern „fühlt“ sich die Trainingsrunde ungewohnt an. Ohne Gepäck geht es recht flott voran, und ich muss mich sehr bewusst an meine Trainingstugenden erinnern statt einfach loszuballern…

29. 8. 2014, 9:00 Uhr
Wetter: 16 Grad; wolkig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:22 Std
Schnitt: 25,0 km/h || Max 38 km/h
August: 16/528 km || 2014: 49/1740 km

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Heute nochmal nachgelegt. Durch die Radtour habe ich die gestriege Tour sehr gut weggesteckt, und den regenfreien Morgen für eine letzte August-Ausfahrt um den Schladitzer See genutzt. Auf dem Foto ist der Aussichtspunkt am westlichen Seeufer zu sehen (siehe Rundenaufzeichnung). Im Gegensatz zu Gestern habe ich wegen der sehr hohen Luftfeuchtigkeit sehr geschwitzt, die Runde aber sehr gut weggesteckt.
Die für das Wochenende geplante größere Rundtour wird hingegen wohl – buchstäblich – ins Wasser fallen – schade, ich hatte mich auf die größere Tour schon gefreut.

Unter dem Strich bleiben für den August 528 Kilometer.

5. 8. 2014 – 18. 8 2014,
Wetter: meist wolkig/regnerisch
Strecke: 425 km || Fahrzeit: -:– Std
Schnitt: 15,9 km/h || Max — km/h
August: 14/459 km || 2014: 47/1671 km

Wie üblich ist unsere diesjährige Sommerradtour wieder einmal viel zu schnell vorbei. Schon fertig geplant war eine 16-tägige Reise über Neisse, Oder und Ostsee bis ins Mecklenburgische Wahren, aber verletzungsbedingt haben wir dann nur eine kleine Runde im Nord-Westen der Mecklenburgischen Seenplatte gedreht. Im Nachhinein vielleicht sogar die richtige Entscheidung, da dass allgemeine Wetter ungewöhnlich garstig war – besonders, wenn man mit Rad und Zelt unterwegs ist. Trotzdem: Die Tour war natürlich wunderschön 🙂

Zeltplatz Dahme

Für die Planung kann ich – wieder einmal – die ADFC-Regionalkarte Mecklenburgische Seenplatte (1:75.000) empfehlen. Sie ist sehr genau, d.h. hat im Vergleich zu den alternativen Produkten nur sehr wenig Ungenauigkeiten oder Fehler. Die Ungenauigkeiten betreffen vor allem die Streckencharakterisierung – d.h. die Auskunft zur Beschaffenheit der Wege. Hier ist bei uns etwa einer von Zehn Wegen nicht ganz zutreffend bezeichnet. So entpuppen sich einige als asphaltiert gekennzeichnete Wege als Pflasterstein-Straßen. Abgesehen davon ist diese Charakterisierung natürlich sehr hilfreich für die Streckenplanung. In diesem Zusammenhang möchte ich von den diversen Radwanderkarten dringend abraten. Insbesondere, da die Region vielerlei attraktive Möglichkeiten für Tagesrundtouren bietet, und eine alternative Streckenführung zum Radweg häufig interessanter ist.

Für die eher unbekannte nordwestliche Region haben wir uns entschieden, da wir den interessanteren östlichen, bzw. südöstlichen Teil der Seenplatte schon mehrfach befahren haben, obwohl es sicherlich auch dort noch viel zu entdecken gibt.

Die Tour führte uns von Waren (lässt sich sehr gut via Bahn erreichen) über Malchow, Plau am See, Krakow am See, Güstrow und Dahmen sowie Malchin wieder zurück nach Waren.

1. 8. 2014, 9:00 Uhr
Wetter: 28 Grad; sonnig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:24 Std
Schnitt: 24,9 km/h || Max 40 km/h
August: 1/34 km || 2014: 33/1246 km

Nach einer weiteren Ruhezeit fürs Knie heute wieder eine ruhige Standardrunde um den Schladitzer See. Diesesmal habe ich mir die Mühe gemacht, und den Rundenverlauf mit der Software Garmin-Basecamp vorab zu planen, auf mein Nokia-C7 zu schieben, und der Route dann via Garmin MobileXT zu folgen. Quasi als Testlauf für die vielen Teilstrecken, welche ich ebenfalls mit Basecamp für unsere bevorstehende Radtour rund um Waren (Müritz) ausgearbeitet habe.
Leider kann die GMobileXT Software keine Tracks darstellen, so dass man bei der Routenausarbeitung recht sorgfältig vorgehen muss – d.h. die Routenpunkte müssen tatsächlich alle angesteuert werden, damit die Route auch „abgearbeitet“ wird. Ansonsten wird immer wieder eine neue Route berechnet, um einen vermeintlich „verpassten“ Routenpunkt anzusteuern.

Interessanter Weise kommen Basecamp und der Sports-Tracker zu erheblich voneinander abweichenden Streckenlängen. Während Basecamp meine Hausrunde mit 40 km veranschlagt, kommt der Sports Tracker (bei gleicher Streckenführung) lediglich auf 34 km. Wie ich finde, ein doch ziemlich großer Unterschied!

Mein Knie hat die Strecke jedenfalls recht gut weggesteckt, und auch meine Kondition wird langsam wieder besser, so dass ich den kommenden Etappen der Radwanderung ein wenig zuversichtlicher entgegensehe – Toi Toi Toi

28 + 29. 7. 2014, 10:30 Uhr
Wetter: 28 Grad; bedeckt und schwül
Strecke: 63 km || Fahrzeit: — Std
Schnitt: — km/h || Max — km/h
Juni: 4/113 km || 2014: 32/1212 km

So…
Montag und Dienstag bin ich nochmal zwei Roll-Runden gefahren, um mein Knie weiterhin zu schonen. Unter dem Strich hat mich die selbst verodnete Zwangspause ziemlich Kondition gekostet. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Pause überhaupt eine gute Idee war – denn die letzten paar Touren haben im Knie nur zu einer leichten Zunahme der Schwellung geführt, welche ich anschließend recht schnell wieder abbauen konnte.

Fazit: Im Falle einer Überlastung muss man sofort behandeln, und mit leichtem Training weitermanchen.

Für den August – ab kommender Woche – ist nun erstmal unsere „große“ Radtour geplant. Ich drücke mir selbst die Daumen, dass das Knie keine Probleme macht.

Ausgebremst

26 + 27. 7. 2014, 12:30 Uhr
Wetter: 28 Grad; sonnig und schwül
Strecke: 50 km || Fahrzeit: — Std
Schnitt: — km/h || Max — km/h
Juni: 2/50 km || 2014: 30/1148 km

Mein immer noch dickes Knie hat weitere Fahrten im Juli verhindert – das Tanz und Folk-Festival in Rudolstadt hat ihm den Rest gegeben! Ich habe es die letzten Tage geschohnt, um die Schwellung heraus zu bekommen, leider bisher nur mit mäßigem Erfolg. Ärgerlich auch deswegen, da nun auch unsere jährliche Radtour (diesmal Entlang von Oder und Neisse) in Gefahr gerät.
Am Wochenende habe ich trotz der Schwellung zwei kleine und sehr ruhige Runden gedreht um zu schauen, wie das Knie auf die Bewegung reagiert. Unter dem Strich ist es immerhin nicht schlimmer geworden – aber ich habe schon auch gemerkt, dass ich recht lange nicht auf dem Sattel gesessen habe. Nicht nur an der Kondition, sondern auch an meinem Popo 🙂

Mal sehen, was die nächsten Tage bringen – denn ich werde wohl ein paar weitere Einheiten absolvieren, um für die Radtour wieder in Form zu kommen.

28. 6. 2014, 12:30 Uhr
Wetter: 20 Grad; bedeckt, windig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:18 Std
Schnitt: 26,7 km/h || Max 43 km/h
Juni: 5/170 km || 2014: 28/1098 km

Zum Monatsabschluss nochmal eine zügige Trainingsrunde. Trotz der recht grauen und windigen Wetters waren einige Radler unterwegs. Da gleich zu Begin meiner Runde um den See ein Rennradler mit gutem Tempo vor mir vor, wurde es eine recht schnelle Fahrt (siehe Rundenaufzeichnung). Erfolgserlebnis: Trotz meines 19Kg-Rades konnte ich dem Rennradler auch an der langen Steigung am westlichen See-Ufer halbwegs folgen, und das Knie hat die Belastung auch recht gut weg gesteckt.
Fazit Juhni: Insgesammt hat es trotz gutem Wetter mal wieder nicht mit den 6 Fahrten bzw. 200 KM geklappt.

14. 6. 2014, 10:30 Uhr
Wetter: 20 Grad; Sonnig, windig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:17 Std
Schnitt: 26,7 km/h || Max 43 km/h
Juni: 3/102 km || 2014: 26/1030 km

Letzte Woche (am 14. 6) dann doch mal eine recht scharf gefahrene Runde. Grund: Ein eifriger Mountain-Biker und natürlich mein Ehrgeiz mich nicht so einfach von einem Jungspund zersägen zu lassen 😉
… letztlich natürlich ein ungleicher Wettbewerb: Teures Downhill Poser-Bike gegen gut eingestellten Tourer. Der MTBler war wohl überrascht, dass ich ihn am Anfang einer Steigung trotz hoher Geschwindigkeit so easy vernascht habe, und hat postwendend gekonntert. Am Scheitelpunkt kam er dann zwar vor mir an, musste mich mangels Kraft aber passieren lassen. Auf der folgenden Strecke konnte er sich, trotz meines recht hohen 30er Schnitts, wieder heranarbeiten und sich sogar kurzzeitig vor mich setzen, ohne jedoch weg zu kommen.
Diese sehr typische Rennsituation nenne ich Hasenjagd: Der Führende fährt im Wind (muss also mehr Kraft aufwenden), ist gestresst, da er den Hintermann ständig im Blick behalten muss und Druck empfindet, dass aktuelle (vielleicht sogar zu hohe?) Tempo zumindest aufrecht zu erhalten. Wenn ich beim Training auf andere Radler auffahre, ziehe ich grundsätzlich nur dann vorbei, wenn mein dauerhaft fahrbarer Schnitt deutlich höher ist!
Das Kräftemessen fand das typisches Ende: Nach ein paar Kilometern fuhr der MTB-Fahrer dann (obwohl führend) links raus, um mich passieren zu lassen. Ich habe den Rest der Runde weiter gedrückt, da ich mich recht gut gefühlt habe – und musste dann den Rest der Woche mit einem dicken Knie pausieren…

22. 6. 2014, 11:00 Uhr
Wetter: 20 Grad; wolkig, sehr windig
Strecke: 34 km || Fahrzeit: 1:21 Std
Schnitt: 25,7 km/h || Max 39 km/h
Juni: 4/136 km || 2014: 27/1064 km

Erst heute (22. 6) bin ich wieder aufs Rad gestiegen: Skeptisch wegen des Knies habe ich lediglich eine lockere Runde gedreht.