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..seit meinem letzten Eintrag sind wieder einmal viele Wochen ins Land gegangen, und leider hatte ich zwischen drin auch eine krankheitsbedingte Trainingspause. Trotzdem sind in den Wochen Seit März ein ganze Menge Kilometer und toller Erlebnisse zusammengekommen 🙂
Nach überstandener Krankheit habe ich einen Besuch in Hamburg, Anfang April, für ein paar Ausflüge zum Eichbaumsee mit meinem guten alten Rabeneick-Fahrrad genutzt.

Nostalgie am Hamburger Eichbaumsee mit meinem Rabeneick-Rad

Am Eichbaumsee in Hamburg


Das Fahrrad ist zwar sehr gepflegt – aber dann doch schon gut 35 Jahre alt! Nach den vielen Kilometern auf meinem Focus Chilliwack war es sehr ungewohnt, wieder auf diesen „rollenden Fernsehsessel“ zu steigen. Zu allem Unglück habe ich mir beim zweiten Ausritt auf der Rücktour einen Platten gefahren (trotz Schwalbe Marathon), und musste ein ziemliches Stück schieben. War aber trotzdem ein sehr nostalgischer Moment…

Neu und aufregend ist auch ein Technik-Umstieg. Seit ein paar Wochen bin ich nun auch mit einem Android-Smartphone unterwegs. Die Möglichkeiten der Navigation und des Routings sind dann doch erheblich besser, als mit dem recht betagten Nokia N8.Ich werde mich dem Thema ausführlich in einem eigenen Thread widmen.

Aus diesem Grund gib es zur Zeit auch keine Links zu meinen Trainingsrunden. Meine bisherige Software – Sports-Tracker – hat gegen Jahresanfang irgendwie meinen Account geändert, so dass ich zwar noch mit dem Nokia Tracks hochladen kann, idh mich aber nicht mehr einloggen kann. Ich habe denen mal eine Mail geschickt – mal sehen ob es was bringt.
Die neue Technik macht es mir nun auch endlich auf einfache Weise möglich, GPX-Tracks meiner Touren zu zeichnen, und hier rein zu stellen. Wie gesagt: Es hat sich bei der Technik einiges getan…

Unter anderem habe ich mein neues Spielzeug zum Planen und Nachfahren für eine wunderschöne Mai-Tour zum Raßnitzer See genutzt. Wetter, Raps- und Apfelblüte waren einfach perfekt.

Ausblick auf den Wallendorfer See

Ausblick auf den Wallendorfer See


Der Ausblick auf den Wallendorfer See glich wirklich einem Postkarten-Panorama, meine Liebste war begeistert!
Lediglich zum Reinspringen war es uns einfach noch zu kalt. Auf dem Rückweg sollte man unbedingt eine Rast in der legendären Domholz-Schänke Schkeuditz einlegen.

Statistisches
Unter dem Strich ist in dieser Zeit mein Tacho-Stand von 6499 Km auf – immerhin – 6739 Km gestiegen: also 240 Km sind hinzugekommen – und dabei sind meine beiden Eichbaum-See Touren in Hamburg nicht einmal enthalten. Für den April rechne ich mir mal – bescheidene – vier Toren an, für den gerade begonnenen Mai komme ich schon auf drei Touren:

10. 5. 2016, 12:00 Uhr
Wetter: 20 Grad; sonnig, windig
Strecke: xx km || Fahrzeit: x:xx Std.
Schnitt: xx,x km/h || Max xx km/h
Mai: 3/105 km || 2016: 125/345 km
Gesamt: 6739 km

17. 3. 2016, 12:00 Uhr
Wetter: 7 Grad; sonnig, kein Wind
Strecke: 39 km || Fahrzeit: 1:57 Std.
Schnitt: 20,4 km/h || Max 40 km/h
März: 3/105 km || 2016: 3/105 km
Gesamt: 6499 km

Mal ganz ehrlich: All den vielen Trainingsrunden sind ja schön und gut, aber Radfahrten mit der Familie spielen schon in ihrer eigenen Liga. Dabei geht es nicht um Tempo, Kilometer oder Streckenführung, sondern schlicht und simpel um die gemeinsam verbrachte Zeit. Kostbare Zeit – denn leider werden die gemeinsamen Fahrten um so seltener, je größer die Kleinen werden…
Um so schöner, dass es jetzt wieder mal geklappt hat – und dass auch noch am bisher schönsten Tag des noch jungen Jahres. Da ich die letzte Ausfahrt um den Schladdi so weg gesteckt habe, sind wird die große Schladdi-Runde gefahren

Schladdi-Tour mit Tochter

Schladdi-Tour mit Tochter


Als Sahnehäubchen haben wir dabei nach ca. 30 Km eine Mittagspause an einem Imbiss mit dem vielversprechenden Namen „Feldküche“ eingelegt, um uns dort eine Linsensuppe mit Bockwurst einzuverleiben.

Trotz der Sonne war es auf der Tour noch noch sehr kalt – nur ein winziger Hauch von Frühling lag in der frostigen Luft – ich hatte die Temperaturen unterschätzt. Während mein Kindchen passend gekleidet war, fror ich in meinem alten Trikot wir ein Schneider, und war froh über den tenisballgroßen Windbreaker der mich auf allen Fahrten begleitet. Insgesamt also eine rundum märchenhafte Vater-Tochter Runde gefahren.

Wellness-Runde

14. 3. 2016, 11:30 Uhr
Wetter: 4 Grad; sonnig, kein Wind
Strecke: 39 km || Fahrzeit: 1:46 Std.
Schnitt: 22,6 km/h || Max 40 km/h
März: 2/66 km || 2016: 1/66 km
Gesamt: 6460 km

Nachdem es in der letzten Woche mit dem Trainingsauftakt so gut geklappt hat, und der Montag wieder mit Sonne lockte, war ich mutig genug die nächste Runde etwas größer zu fahren. Also auf in Richtung „good old“ Schladizer See, und mal sehen was passiert.
Es war ein wenig wie „heim kommen“, die alten vertrauten Landschaften so kurz vor dem einsetzten des Frühlings zu sehen…

Zufahrt zum Schladizer See

Zufahrt zum Schladizer See

Zunächst ging es mit der Runde nicht so gut, da mir beim Fotografieren der Reißverschluss meines Trikots unreparierbar aufgesprungen ist – Wer billig kauft, kauft eben zweimal
Zum Glück habe ich ja immer eine Tennisball-Große Windjacke dabei. Also ging es nicht nach Hause, sondern weiter um den See – und weil es so schön rollte, die Sonne funkelte und mich die Not-Windjacke so puschelig warm gehalten hat, bin ich spontan die große Runde gefahren.

Auftakt 2016

09. 3. 2016, 11:30 Uhr
Wetter: 4 Grad; sonnig, leichter Wind
Strecke: 27 km || Fahrzeit: 1:14 Std.
Schnitt: 22,6 km/h || Max 31 km/h
März: 1/27 km || 2016: 1/27 km
Gesamt: 6421 km

Die Sonne hat mich gelockt. Nach einer viel zu langen, krankheitsbedingten, Pause bin ich am Mittwoch zum ersten Mal wieder aufs Rad gestiegen. Richtig gut geht es meiner Lunge immer noch nicht, aber das Wetter war einfach viel zu schön, um NICHT zu radeln – und so langsam muss ich ja wieder ein wenig für die Fitness – und gegen den viel zu großen Bauch – machen.
Zum Auftakt seit langem mal wieder eine Runde um den Cospudener See.

Urlaubsfeeling am Cospudener See

Urlaubsfeeling am Cospudener See


OK, an dem Foto habe ich ziemlich gewerkelt. Es zeigt nun das Postkarten-Feeling, was ich beim Radeln um dem See verspürt habe. Das Originalfoto ist – wie immer – in der Rundenaufzeichnung zu finden.
Die Neugierde trieb mich dieses mal zum Cospudener See, denn seit ein paar Wochen ist der Rundweg um den See wieder geöffnet. Das wollte ich mir auf gesundheitsschonende Weise anschauen. Wie die Rundenaufzeichnung zeigt, war die Ausfahrt sehr „gemütlich“. Ich habe mich also nicht zu einem sportlicheren Tempo hinreißen lassen, und daher die Runde gut weg gesteckt.

Tja im alten Jahr – leider leider viel zu lange nichts geschrieben – aber geradelt bin ich den Rest des alten Jahres natürlich trotzdem. Viele kleine Trainings-Touren und eine große Radtour die Neiße und Oder hinauf bis zur Ostsee.

–> Insgesamt  sind dann doch 1781 Kilometer zusammengekommen. Neuer Tacho-Stand sind nun also 6393 Kilometer. Leider also lumpige 220 Kilometer weniger, als geplant. Schade. Rückblickend ärgere ich mich doch ein wenig über den den inneren Schweinehund, der mich zum Jahresende so fest im Griff hatte…

Im neuen Jahr – mit einem tollen Urlaub und einer deutlich weniger tollen und langwierigen Bronchienerkrankung gestartet. Bisher also noch nicht viel auf dem Rad gesessen.

In der letzten Woche musste ich mich dann unbedingt um die Fahrradmäntel kümmern. Nach knapp 6000 km hat der hintere Vittoria-Mantel eine Glatze. Ich merkte es schon auf einer Ausfahrt im letzten Herbst, als das Hinterrad hartnäckig darauf bestand, mich auf einer nassen Pflasterstein-Straße zu überholen, und ich mich vor lauter Überraschung auf die Nase gelegt habe.

Der geplante Ersatz mit neu georderten Vittoria-Randonneur Reflex Trekkingreifen schlug jedoch fehl. Vittoria hat in der neuen Produktlinie nicht nur die Gummi-Mischung und das Profil der Reifen geändert:
–> Das Gummi ist jetzt deutlich weicher, und wie ich vermute: Noch weniger abrieb-fest
–> Die Maße haben sich geändert: Während der alte Randonneur 40×622 einen Durchmesser von gerade mal 35mm hat, kommt der neue Randonneur 40×70 auf gute 41mm. Damit hat er nicht mehr unter meine Schutzbleche gepasst.
–> Die Mäntel sind noch garstiger aufzuziehen. Auch die alten Vittoria-Mäntel waren so verdreht, dass man einige Tricks anwenden musste, damit der Mantel ohne Dellen und Knicks läuft. Bei den neuen Mänteln ist das noch schwieriger geworden – ich habe dann den Versuch irgendwann abgebrochen, da ich die Mäntel sowieso zurückschicken musste.
==> Unter dem Strich werde ich mich aufgrund der geringen Laufleistung (… lediglich 6000 km), der noch weicheren Gummi-Mischung und den Schwierigkeiten beim Aufziehen wohl von Vittoria trennen müssen :-/

20. 3. 2015, 10:00 Uhr
Wetter: 9 Grad; sonnig, kaum wind
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:23 Std.
Schnitt: 25,4 km/h || Max 42 km/h
März: 4/140 km || 2015: 6/242 km
Gesamt: 4854 km

Huh.. da habe ich auf den letzten Märztagen, und vor dem Osterfest doch noch schnell eine Runde gedreht, um wenigsten in die Nähe meiner angepeilten 200km pro Monat zu kommen…

20. 3. 2015, 10:00 Uhr
Wetter: 9 Grad; sonnig, kaum wind
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:23 Std.
Schnitt: 25,4 km/h || Max 40 km/h
März: 3/105 km || 2015: 5/207 km
Gesamt: 4819 km

Wow – Sonnenfinsternis auf dem Rad, und dass bei blauen Himmel.
Das war am letzten Freitag ja mal eine ungewöhnliche Fahrt – ich habe fast die ganze Zeit mit einem fetten Grinsen im Gesicht auf dem Rad gesessen. Es ist wirklich schwierig, dass irgendwie zwielichtig – golden – wirkende Sonnenlicht zu beschreiben, aber ich habe die Fahrt und das Licht sehr genossen.

Da ich mich recht gut fühlte, bin ich etwas zügiger als bisher gefahren, und habe zum ersten Mal in diesem Jahr wieder meinen üblichen Standard von > 25 km/h erreicht, ohne dass mir hinterher alles weh getan hat. So langsam kommt die alte Form zurück.

18. 3. 2015, 9:30 Uhr
Wetter: 8 Grad; sonnig, leichter Wind
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:26 Std.
Schnitt: 24,7 km/h || Max 41 km/h
März: 2/70 km || 2015: 5/172 km
Gesamt: 4784 km

Der Schwimm-Muskelkater und das graue Wetter hat mich die letzten Tage fest im Griff gehabt, und den inneren Schweinehund stark gemacht. Aber heute gab es keine Ausreden mehr – die Sonne lachte vom Himmel, und das goldene Licht ließ mich den doch noch recht kalten Fahrtwind fast vergessen. Der blaue Himmel war unglaublich.
2015-03-18-092klein

Obwohl die letzte Fahrt ja inzwischen 10 Tage her ist, habe ich die knapp 1 1/2 Stunden Fahrtzeit recht gut und ohne Leistungseinbrüche überstanden. Und das, obwohl ich die Runde nicht sonderlich langsam angegangen bin. Lediglich mein Popo muss sich erst wieder an den Sattel gewöhnen.

9. 3. 2015, 9:30 Uhr
Wetter: 8 Grad; sonnig, leichter Wind
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:31 Std.
Schnitt: 23,3 km/h || Max 41 km/h
Februar: 1/35 km || 2015: 4/137 km
Gesamt: 4749 km

Das ich ausgeruhter vom Rad gestiegen bin, als ich mich beim Aufsteigen gefühlt habe, ist mir auch noch nicht passiert!
Am Wochenende waren wir auf einer Silberhochzeit, und haben so viel getanzt, dass ich mich am Sonntag fühlte, wie nach einer schwereren 100 Km Tour. Man wird halt nicht jünger…
Heute Morgen immer noch üblen Muskelkater und schwere Beine. Aber die Sonne lockte und ich hatte schon viel zu lange nicht mehr auf dem Rad gesessen. Außerdem erinnerte ich mich an die alte Radler-Weisheit, dass das beste Mittel gegen schwere Beine ein gepflegtes Ausrollen auf dem Rad ist.
Also nicht lange nachgedacht, sondern rauf aufs Rad, und bei allerschönstem Wetter eine wunderbare Runde um den Schladitzer gedreht. In der zweiten Hälfte konnte ich sogar noch eine Schippe drauflegen. Mal sehen wie ich heute das abendliche Schwimmen „überstehe“.
Für einen kleinen Schnappschuss hat es leider nicht gereicht, aber ich war so froh ins Rollen gekommen zu sein, dass ich keine Unterbrechung riskieren wollte…

27. 2. 2015, 11:00 Uhr
Wetter: 8 Grad; sonnig, leichter Wind
Strecke: 35 km || Fahrzeit: 1:31 Std.
Schnitt: 23,4 km/h || Max 40 km/h
Februar: 3/102 km || 2015: 3/102 km
Gesamt: 4714 km

Heute also die dritte Tour seit Trainingsbeginn in 2015, und trotz der Pause habe ich beim Kurbeln die beiden vergangenen Runden noch ziemlich gemerkt. Die ganze Strecke über waren meine Beine ziemlich schwer, und obwohl ich es bewusst recht ruhig angegangen bin, hatte ich meine liebe Mühe. War die Strecke echt immer schon so lang?!?

Naja – Entschädigt hat mich aber der wundervoll blaue Himmel, der so gar nicht zum sehr kalten Wetter passte.
2015-02-27-090Klein
Man kann die Eisflächen auf den See und in den einzelnen Buchten ganz gut sehen. Nach den vielen grauen Tagen ein spektakulärer Anblick der mich meine Wackelpudding-Beine vergessen ließ…